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  • isa morales

Me-Day!

Aktualisiert: 6. Okt. 2019



Der Alltag hat uns meist fest im Griff. Viel eher könnten wir den Alltag im Griff haben. Wir können ihn so gestalten, wie wir wollen. Klar gibt es einen Rahmen, Bedingungen und Dinge, die solide in unserem Alltag ihren Platz einnehmen. Für diese Dinge haben wir uns übrigens meist selbst entschieden. Zumindest für die Art und Weise, wie sie sich in unserem Leben breitgemacht haben. Es gibt Umstände, die von aussen kommen. Die einschneidend sind und welche wir nicht wegmachen können. Wir können jedoch auf jeden Fall unseren Umgang damit und unsere Entscheidungen im Hinblick auf diese Umstände steuern. Du bist der Kapitän auf deinem Segelschiff. Du bestimmst alles. Wohin die Reise geht, in welchem Tempo, mit welchen Begleitern und wo die Zwischenstopps stattfinden. Und du bestimmst die Atmosphäre. Willst du die Reise geniessen? Oder sie schnellstmöglich hinter dich bringen? Ist es dir wichtig ab und zu einen Halt zu machen und dich vor Ort genauer umzusehen? Ist dir das Ziel der Reise wichtig oder der Weg dorthin?


Der Alltag: Wir erwachen, stehen auf und legen los. Der Tag zieht an uns vorbei, wir legen uns ins Bett und schlafen. Nächster Tag: Dasselbe. Vom Aufwachen bis zum Schlafengehen haben wir viele Stunden zur Verfügung. Wir bestimmen, wie wir diese Stunden einsetzen wollen. Wir sollten also sorgsam wählen. Strukturen in den Tag oder Alltag zu bringen, ist wichtig. Die meisten von uns haben Rituale, die sich wiederholen und Abläufe in ihr Leben und in ihren Alltag integriert. Das hilft uns, uns zu orientieren. Und unser Hirn mag das besonders. Guter Plan: Immer gleich bleibende Strukturen gleich weniger Aufwand. Das Bekannte. Es macht, dass wir uns wohler fühlen, uns sicherer fühlen. Sicherheit ist immer ein wichtiger Bestandteil. Dazu ein andermal mehr.


Der Alltag ist also ein gut integrierter Bestandteil in unserem Leben. Doch wie gestalten wir unseren Alltag? Überlegen wir uns bewusst, wie wir ihn gestalten wollen? Haben wir in letzter Zeit darüber nachgedacht, ob alles, so wie es ist, noch immer aktuell ist? Gut ist? Ob es Veränderungen bedarf, welche uns am Herzen liegen? Sind wir zufrieden oder denken wir ab und zu darüber nach, den Kurs zu korrigieren oder anzupassen? Beispielsweise etwas mehr Sport in unser Leben bringen. Oder unsere Essgewohnheiten und unsere Ernährung genauer zu betrachten, uns in Form zu bringen und möglicherweise unser Wunschgewicht erreichen. Zeitig ins Bett zu gehen und ausreichend lang zu schlafen. Weniger Zeit an unserem Handy zu verbringen, aus unserer Freizeit mehr herausholen, mehr lesen oder ein neues Hobby erlernen. Für unsere Kinder mehr Zeit zu investieren und/ oder uns selbst mehr Gutes tun. Wir haben also einige Ideen, was wir anpacken könnten. Nun ist es hier, wie in Bezug auf alle andere Themen, an uns die Dinge in die Hand zu nehmen. Hierzu wirst du einen weiteren Post finden, der dir nützliche Werkzeuge für die Umsetzung zur Verfügung stellt.


Der Alltags-Ausbrecher-Hack:


Ein Me-Day!

Der Me-Day ist mein Geschenk an mich selbst. Ich erlaube mir, mir für mich selbst Zeit zu nehmen. Mir etwas Gutes zu tun. Mich zu verwöhnen. Ein schöner Gedanke, nicht wahr? Geschenke und verwöhnt werden mögen wir alle sehr. Weshalb darauf warten, von aussen beschenkt zu werden? Oder verwöhnt zu werden? Zusätzlich oder als Ersatz, falls dies nicht oft der Fall ist, können wir das für uns selbst übernehmen. Ganz einfach.


· Schritt 1: Datum. Setzte ein Datum fest. Der Tag, den du dir schenkst. Ein Tag, an welchem du dich ausschliesslich um dich kümmerst. Ja, das ist auch mit Familie und Kindern möglich. Dieser Tag kann ganz gut ohne dich über die Bühne gehen. Es kann ein Tag sein oder auch ein Weekend.


· Schritt 2: Planung. Plane den Inhalt dieses Tages. Was soll es sein? Für den Geist: Schenkst du dir Zeit für dich, um etwas für deinen Geist zu tun? Willst du Ruhe oder Action? Willst du etwas lernen? Einen Kurs besuchen? Lesen? Für den Körper: Willst du etwas für deinen Körper tun? Dir einen Wellness-Tag gönnen? Dich schön machen lassen? Kosmetik, Pedicure, Massage? Oder soll es Sport sein, eine längere Wanderung? Für die Seele: Eine Reise an einen Ort, der dir besonders gut tut? Machst du lange Spaziergänge oder besuchst du einen Menschen, der dir sehr am Herzen liegt?

Du siehst: Es gibt unzählige Möglichkeiten. Sobald du dich mit dem Thema beschäftigst, ploppen viele Ideen auf.

Falls du mehrere hast, entscheide dich für die erste Idee. Die weiteren Ideen notierst du irgendwo, damit du sie für deine nächsten Me-Days wieder in Erwägung ziehen kannst.


· Schritt 3: Umsetzung. Juhuu! Dein Me-Day ist da! Hoffentlich hast du dich so richtig darauf gefreut! Denn Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Ganz wichtig: Organisiere dein Me-Day so, dass du nicht abgelenkt wirst, dass es keine Gründe gibt, welche dich davon abhalten, diesen Me-Day umzusetzen. Klar, es kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen, wir gehen jetzt jedoch davon aus, dass es nichts weiter Schlimmes gibt, das dich von deinem Vorhaben fernhält. Das ist dein Tag! Du erlaubst dir diesen in vollen Zügen zu geniessen! Erlebe diesen Tag so bewusst wie möglich, sei dankbar für dieses Geschenk an dich selbst. Sei stolz auf dich! Beobachte, ob dieser Tag besondere Gefühle in dir auslöst. Geniesse ihn. Lass es dir gut gehen. Du hast dir diesen Tag verdient. Er gehört nur dir.


Alternativen und Variationen


Falls du dir nicht sicher bist, ob ein ganzer Tag oder ein Weekend zu viel ist, kannst du mit kleinen Schritten starten. Beginne mit einem Abend für dich. Oder einem Nachmittag. Dann steigerst du langsam die Zeiteinheiten. Einen ganzen Tag, ein Weekend oder ein paar Tage, eine Woche. Nur du selbst setzt dir deine Grenzen.

Es gibt Menschen, welche Angst haben, vor einer Auszeit mit sich allein. Halte ich mich selbst aus? Kann ich das? Wird es mir vielleicht langweilig? Was, wenn es mir nicht gefällt? Zum Letzteren: You can always go home! Fühlst du dich unwohl, gehst du nach Hause. Ganz einfach. Setz dich nicht selbst unter Druck. Die ganze Angelegenheit soll dir gut tun. Auch hier ist wieder wichtig: Die Übung macht den Meister. Beginne mit kleinen Schritten und trau dir etwas zu. Gehe das Wagnis ein, heraus aus der Komfort-Zone. Das Glücksgefühl und die erlebte Freiheit werden dich dafür belohnen. Du wirst gestärkt und fröhlich zurückkehren und einiges zu erzählen haben, wenn du dich mitteilen magst.


HAPPY ME-DAY!


#happy #Me #Entspannung #Day

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